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 M. Schneider
und Praxis Dr. Weinzierl

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Wie transportiere ich mein Reptil?

Generell werden Reptilien eher selten transportiert, daher sind Sie es auch nicht gewöhnt. Die meisten Tiere sind ruhiger, wenn Sie dunkel verpackt werden, also in einer geschlossenen Box.

Luftzufuhr:

Bei einem kurzen Transport müssen nicht zwingend Luftlöcher in der Box sein, bei längeren Transporten macht es Sinn, im Auto die Box zu lüften oder anderweitig für Lüftung zu sorgen, ohne dass die Tiere Zugluft ausgesetzt sind.  

Temperatur:

Da Reptilien keine eigene Körperwärme haben, ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Umgebungstemperatur in der Box der Vorzugstemperatur des Tieres entspricht.

An kalten Tagen können Kirschkernkissen, Wärmflaschen, Heatpacks oder ähnliches ein Auskühlen verhindern. Sie dürfen aber auch nicht zu warm sein, da ansonsten die Gefahr einer Überhitzung besteht.

Behälter:

Besonders bei kalten Tagen ist die Isolierung vor den niedrigen Temperaturen extrem wichtig. Hier eignet sich am allerbesten eine Styroporbox. Sollten Sie mit mehreren Tiere zum Tierarzt müssen, so ist es häufig am besten, diese getrennt unterzubringen, Schlangen in Bettbezügen oder Jutebeuteln, quirlige kleine Echsen z. B.  in Heimchenboxen, verschiedene Tierarten natürlich ebenfalls in getrennten Boxen.

Untergrund/Inventar:

Am hygienischsten ist als Boden Küchenkrep. Das Tier rutscht nicht hin-und-her und das Auswechseln ist schnell erledigt. Wasserschildkröten kann man auf ein feuchtes Handtuch setzen. Sie müssen nicht im Wasser sitzen.
Chamäleons benötigen etwas zum Festhalten, daher kann man hier einen Ast auf Bodenhöhe anbieten, aber dieser muss absolut fest verkeilt werden, damit das Tier nicht beim Fahren herumfällt.

Größe:

Die Transportbox muss nicht groß sein, das Tier sollte darin bequem sitzen und sich umdrehen können.